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GoldStar TV präsentiert:
Interview mit Vanessa Mai und Joel Brandenstein

Am 8. Mai erschien die neue Single von Joel Brandenstein: „Der Himmel reißt auf“, ein wunderschönes Duett mit Vanessa Mai. Im Gespräch miteinander lernen sich die beiden Künstler besser kennen und verraten einige amüsante Details über sich. Im Juli erscheint außerdem Joel Brandensteins neue Single "Frei".

Über Joel Brandenstein

Der 1984 geborene Joel Brandenstein veröffentlichte im Jahr 2008 erste Musikvideos im Internet. Damit legte er den Grundstein seiner Musikkarriere. Auf seinem YouTube-Kanal begeisterte er mit mehreren Coversongs die Leute. 2014 startete Joel Brandenstein eine Eigeninitiative zur Veröffentlichung seiner Debütsingle. Er bewarb das selbst geschriebene Lied „Diese Liebe“ über seinen Internetauftritt und stellte es bei den Downloadshops ein. Weitere Singles ließen nicht lange auf sich warten. Seinen aktuellen Hit „Der Himmel reißt auf“ hat er gemeinsam mit Schlagerstar Vanessa Mai aufgenommen. Wer noch mehr Songs von dem Ausnahmekünstler hören will, sollte sich im Juli das brandneue Album „Frei“ nicht entgehen lassen.

Über "Der Himmel reißt auf"

"Der Himmel reißt auf" ist eine Single-Auskopplung aus Joel Brandensteins neuem Album "Frei" (Veröffentlichung: 17. Juli).  Diesen Titel hat er im Duett mit Vanessa Mai aufgenommen. „Der Himmel reißt auf“ vereint sämtliche Stärken, die Joel Brandenstein so einzigartig in der deutschen Poplandschaft machen: Sein untrügliches Gespür für große Melodien, sein berührendes Klavierspiel und natürlich seine sofort wiedererkennbare Stimme, die auf dem tief unter die Haut gehenden Duett mit Vanessa kontrastiert wird. Der Song erzählt von einer schicksalhaften Begegnung, die das ganze Leben schlagartig verändert: Davon, diesem ganz besonderen Menschen aus seinen Träumen zu begegnen. Gegenstück, Seelenpartner, Traummann/ Traumfrau – tausend verschiedene Worte für die eine Person, auf die man schon immer gewartet hat. Der Moment, in dem sich die Wolken endlich öffnen und die Sonne erstrahlt. „In dem Lied geht es darum, niemals die Hoffnung aufzugeben, irgendwann die wahre Liebe zu finden“, so Joel über seinen neuen Ohrwurm. „Auch wenn es bei manchen Menschen etwas länger dauert, ist es umso erfüllender, wenn der Moment schließlich gekommen ist."

Über Vanessa Mai

Vanessa Mai wurde die Musik in die Wiege gelegt, denn schon ihr Vater war Musiker. Mit ihm stand sie bereits mit jungen Jahren auf der Bühne. Ihre erfolgreiche Karriere begann 2013 mit der Band „Wolkenfrei“. Als die Band sich auflöste legte die Sängerin als Solokünstlerin los und begeisterte mit Alben wie „Für Dich“ oder „Regenbogen“ ihre Fans. Mittlerweile ist Vanessa Mai aus der Schlagerwelt nicht mehr wegzudenken. Aktuell hat sie gemeinsam mit Joel Brandenstein den Hit „Der Himmel reißt auf“.

Joel fragt Vanessa 

Joel: Wenn du nochmal einen Film drehen würdest, wer wäre dein Traum-Schauspielpartner?

Vanessa: Ehrlicherweise keine Ahnung. Ich bin da ja ganz neu reingerutscht und hatte keine Ahnung von Schauspielerei und wusste auch gar nicht, dass das so gut klappen wird. Ich will es auf jeden Fall weitermachen und ich hoffe es kommt nochmal so eine Möglichkeit, aber ich beschäftige mich nicht so viel damit, weil ich es irgendwie ganz spannend finde. So in der Musik - klar gibt es da immer noch neue Dinge die man dazulernt - aber da hast du eine gewisse Routine und dadurch gehst du ja ganz anders an die Sachen heran. Beim Film war es so: "Keinen Plan, stellt mich da hin und ich mache". Ich glaube, wenn ich beim zweiten Mal schauspielern noch mehr überlegen würde weil es jetzt das zweite Mal ist, dann würde ich total verkopfen. Deswegen befasse ich mich mit Schauspielerei auch nicht. Ich würde es einfach nochmal machen, genauso naiv.

Joel: Maultaschen oder Käsespätzle?

Vanessa: Das fragst du jetzt nicht wirklich? (lacht). Da kann man sich nicht entscheiden! Na wobei, doch: Käsespätzle.

Joel: Was war deine erste CD?

Vanessa: Ich habe schon CDs bekommen von meinem Dad, auch so Michael Jackson, Mariah Carey und so. Aber meine erste "richtige" CD von meinem Idol damals war "Stripped" von Christina Aguilera. Auf dem Cover hat sie nur eine Jeans an und oben nichts und ihre Haare so über das Nötigste drapiert. Das war mein Idol, ich glaube daher kommt auch meine Offenheit zum Thema Frausein, Menschsein.   

Joel: TV oder Netflix?

Vanessa: Also mittlerweile ist es tatsächlich Netflix geworden. Ich hatte mich schon mal angemeldet bis mein Mann kam und meinte "Brauchen wir nicht" - typisch Schwabe halt, schön sparen. Und dann hat er mal selber gemerkt, dass Netflix ganz cool ist und mittlerweile gucken wir sehr viel Netflix. Im Fernsehen laufen dann - so, jetzt bitte festhalten - wir gucken wirklich "Der Bergdoktor" und "Sturm der Liebe" und so. Sorry. Ist einfach schön.

Joel: Hast du einen besonderen Tick?

Vanessa: Ja, ich putze sehr gerne und viel. Also ich bin das Gegenteil von dir. (lacht) Also ich bin superkrass ordentlich und ich kann auch nicht auf der Couch chillen bis ich nicht alles gemacht habe. Das ist ganz schlimm. 

Joel: Gibt es etwas, was du gerne machst, von dem du aber eigentlich weißt, dass es nicht gut ist?

Vanessa: Süßes Essen, deftiges Essen... Ich weiß man sieht es mir nicht an, aber ich kann wirklich viel essen. 

Joel: Dein Lieblingssong von Scooter?

Vanessa: Sorry mein Schatz, aber kann man von denen einen Lieblingssong haben? (lacht) Nein, ich saß ja mit ihm in der Jury zusammen bei DSDS - Supertyp, wirklich. Ganz herrlich normal und echt lieb, ich freue mich immer, ihn zu sehen. Aber ich glaube einen Lieblingssong... "Hyper Hyper" oder "How much is the fish?" vielleicht. (lacht)

Joel: Hast du auf Spotify eine Lieblings-Playlist?

Vanessa: Ich habe eine eigene Playlist, da stopfe ich alles rein. Die kann kein Fremder sehen, das ist wirklich krank, was ich da alles drinnen hab. Also ich bin ja nicht so für diese Genreabteilung, ich höre alles gerne bunt, deswegen habe ich mir eine eigene reingemacht. Ich bin so ein bisschen der Mainstream-Hase, die Top 50 der Welt lasse ich laufen und da ist immer was Cooles dabei. 

Joel: Könntest du dich in drei Emojis beschreiben?

Vanessa: Der lachende weinende - ich lache voll viel und gerne. Die Interpretation dieser Smilies ist ja wirklich extrem unterschiedlich. Für mich ist das ein Smiley der nicht mehr kann vor Lachen. Dann der mit den vielen Herzchen - ich bin ein sehr harmonieliebender Mensch, ich hasse Streit und ich hasse es, wenn irgendwas nicht stimmt. Und dann noch der schlafende Emoji. 

Joel: Könntest du dich in drei Worten beschreiben?

Vanessa: Ich bin harmonieliebend, gutmütig und ich bin sehr perfektionistisch und ehrgeizig. Mittlerweile kann ich gesund damit umgehen, aber ich stand mir sehr oft selbst im Weg. Heute immer noch, aber ich lerne damit umzugehen. Mein Mann - der ja auch mein Manager ist - hat immer gesagt, wenn sich jemand kaputtmachen kann, dann nur du. Das ist eigentlich verrückt, dass man sich selber so im Weg stehen kann.

Vanessa fragt Joel 

Vanessa: Was war deine größte Jugendsünde?

Joel: Also ich hatte tatsächlich, als ich 15 oder 16 war die Idee, mir ein Augenbrauenpiercing zu machen. Man sieht auch tatsächlich noch eine kleine Narbe. Nach sieben oder acht Wochen habe ich es damals wieder rausgetan. Aber es sah ziemlich schrecklich aus. Das ist auf jeden Fall etwas, das ich nicht nochmal machen würde. 

Vanessa: Dusche oder Badewanne?

Joel: Im Sommer gar nicht Badewanne, dafür ist es viel zu heiß. Im Winter, wenn es wirklich kalt ist, öfters. Aber ich sage mal so aufs Jahr gerechnet, zu 90% Dusche. Wenn es mal richtig kalt ist, verschlägt es mich auch mal in die Badewanne. Aber meine Badewanne ist auch nicht so wirklich komfortabel. 

Vanessa: Deine Lieblings-Playlist auf Spotify?

Joel: Ich habe eine Playlist die ich gerne höre, ich weiß jetzt aber ehrlich gesagt nicht, wie die heißt. Das sind so bekannte englischsprachige Hits, die von  anderen Künstlern akustisch neu interpretiert worden sind. Das sind 27 Songs oder so. Da müsste ich jetzt aber auf mein Handy gucken, ich weiß nicht, wie die heißt.

Vanessa: Was war dein schlimmster Nebenjob?

Joel: Das war in einem Reisebüro bei mir in Ratingen. Das war so langweilig, dass ich immer freiwillig in die erste Etage gegangen bin, wo die Kataloge aufbewahrt wurden, um dort aufzuräumen. Das war aber nur ein Vorwand um mich dort schlafenzulegen. Irgendwann hat die Chefin mich dabei erwischt und dann ganz erbost meine Mutter angerufen. 

Vanessa: Hast du einen besonderen Tick?

Joel: Also ich bin ein totaler Zahlenmensch. Ich habe mir zum Beispiel die 10 auf meine Hand tätowieren lassen, das ist meine Glückszahl und ich erwische mich immer dabei wenn ich ein Hotelzimmer bekomme, dass ich dann die Quersumme errechne. Und wenn das dann die 13 ist, überlege ich schon zur Rezeption zu gehen und zu fragen, ob sie mir nicht ein anderes Zimmer geben können. Aber wenn es die 10 ist, wie zum Beispiel bei der 73 (7+3=10), dann denke ich mir "Alles klar, hier werde ich eine gute Zeit haben". Mir gibt das einen gewissen Halt. Auch beim Zähneputzen stelle ich den Wecker immer auf genau zwei Minuten und erst wenn die Stoppuhr klingelt traue ich mich, aufzuhören. 

Vanessa: Wenn du etwas in deinem Leben rückgängig machen könntest, was wäre das?

Joel: Das ist ne gute Frage... Ich hab die Erfahrung gemacht, dass aus schlechten Ereignissen meistens etwas Gutes entstanden ist. Und deshalb, solange es kein Unfall oder so ist und "nur" mit Erfahrungen zu tun hat, die man gemacht hat, ist es immer sehr wichtig, dass man auch negative Erfahrungen macht. Aber sonst würde ich echt alles nochmal genauso machen, weil ich zurzeit sehr glücklich bin und alles, was ich erlebt habe, hat mich auf Umwegen hierhin gebracht. 

Vanessa: Was war deine erste CD?

Joel: Da muss ich überlegen... Michael Jackson "Dangerous" hat mir meine Mutter damals gekauft, da war ich auf einem Klassenausflug und als ich zurückgekommen bin, habe ich die CD bekommen. Ich habe mich teilweise stundenlang in meinem Zimmer eingesperrt und versucht, die Tanzschritte von Michael Jackson zu kopieren. 

Vanessa: Wenn du bis zu deinem Lebensende nur noch ein Gericht essen dürftest, welches wäre das?

Joel: Da ich ja auf meine Gesundheit achten sollte, wäre es wahrscheinlich eine vegane Bowl mit viel Gemüse, weil ich will natürlich noch ein möglichst langes und gesundes Leben vor mir haben. Eigentlich würde ich jetzt sagen Pizza oder Nudeln, aber dann würde ich wahrscheinlich nach ein paar Wochen so schrecklich aussehen, dass ich mich nicht mehr vor die Kamera trauen würde. Also irgendeine Bowl mit möglichst vielen reichhaltigen Dingen drin, dass mein Körper das auch mitmacht für den Rest meines Lebens. 

Vanessa: Was interessiert dich außer Musik?

Joel: Filme und da alles querbeet. Horrorfilme, Dokumentationen... Ab und zu gehe ich auch noch ins Kino, aber eigentlich nur wegen der Nachos mit Käsesoße. 

Vanessa: Wenn du einen Tag Kanzler wärst, was würdest du dann ändern?

Joel: Ich würde einen Tag dafür sorgen, dass alle sich an eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h auf den Autobahnen halten. Ich bin selber jemand der gerne schnell fährt, aber zum Schutz meiner Gesundheit und vor Stress würde ich jederzeit einem Gesetz zustimmen, dass wir ein Tempolimit kriegen.

 

 

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