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GoldStar TV präsentiert:
Interview mit Marianne Rosenberg

Marianne Rosenberg wird 65 Jahre jung. GoldStar TV hat deshalb mit der sympathischen Sängerin ein exklusives Interview geführt. Hier erzählt sie, warum es diesmal ein ganz besonderer Geburtstag für sie ist und wieso sie absolut nichts im Leben anders machen würde.

Über Marianne Rosenberg

Marianne Rosenberg ist das dritte von sieben Kindern und wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Im Alter von vierzehn Jahren gewann Rosenberg einen Talentwettbewerb im Romanischen Café im Europa-Center. Danach nahm sie ihre erste Schallplatte Mr. Paul McCartney auf, die ihr erster Erfolg wurde. Mit ihren weiteren Titeln „Fremder Mann“ (1971), „Jeder Weg hat mal ein Ende“ (1972), „Er gehört zu mir“ (1975) und „Marleen“ (1976) erreichte ihre Karriere in den 1970er Jahren ihren Höhepunkt. Auch am Vorentscheid des Eurovision Song Contests nahm sie öfter teil.

Alle Hits von Marianne Rosenberg gibt es auf GoldStar TV oder im Senderpaket FERNSEHEN MIT HERZ zu sehen.

Marianne Rosenberg im exklusiven Interview

Exklusiv hat GoldStar TV mit der Ausnahmekünstlerin Marianne Rosenberg anlässlich ihres 65. Geburstags gesprochen.

Liebe Frau Rosenberg, freuen Sie sich auf Ihren 65. Geburtstag und wie werden Sie ihn feiern?

Diesmal freue ich mich ganz besonders, denn ich werde an meinem Geburtstag mein neues Album „Im Namen der Liebe“ präsentieren, das am 13.03.2020 erscheinen wird. Dieses Album ist vielleicht das Wichtigste in meiner langen Karriere, denn ich möchte damit einen Kreis schließen, in dem ich auch Elemente des Phillysounds und der Diskomusik, die meine ersten Hits geprägt haben, wieder aufnehmen, natürlich immer mit aktuellen Grooves und Sounds, die ich heute toll finde.

Wenn Sie auf die letzten Jahre zurückblicken, was würden Sie anders machen?

Nein, ich glaube, ich würde definitiv nichts anders machen. Ich habe vorher einige Ausflüge in andere Genres gemacht, die ich nicht missen möchte. Das war sehr wichtig für mich. Aber jetzt wollte ich zurückkommen und habe mein neues Album im Hansa-Studio aufgenommen. Hier entstand 1970 auch mein allererstes Album. Damals war ich noch ein Küken, habe mich staunend in den großen Räumen umgesehen, fast, wie auf einem Abenteuerspielplatz. „The big hall by the wall“ hat ja nicht nur mich beeindruckt, später haben dort auch Künstler wie David Bowie, Iggy Pop oder Depeche Mode aufgenommen. Jetzt hat sich auch hier für mich der Kreis geschlossen, nicht nur musikalisch, sondern auch im Hinblick auf das legendäre Studio.

Was bedeutet für Sie Erfolg?

Wenn man, so wie ich, seit Jahrzehnten Musik macht, Höhen und Tiefen, Erfolg und Misserfolg kennengelernt hat, dann geht es nicht mehr um Ruhm und Ehre. Das interessiert mich nicht. Aber Erfolg ist für mich ein Feedback auf meine Arbeit. Kaum jemand ahnt, wie lange und wie intensiv ich an einem Album arbeite, welche Gefühle und Gedanken von mir über viele Jahre in diese Arbeit einfließen. Und wenn ich dann mit meiner Musik die Menschen erreiche, sie meine Songs mögen oder gar lieben, dann konnte ich etwas von mir mit anderen teilen. Und das ist für mich etwas Wunderbares.

Wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte, was würden Sie heute beruflich machen?

Ich habe mich immer auch dafür interessiert, als Schauspielerin zu arbeiten. Ob mir das aber soviel Spaß gemacht hätte, wie die Musik, weiß ich nicht.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Die Liebe ist die größte Kraft. Sie beinhaltet dabei natürlich auch immer Respekt und Toleranz. Und das ist heute wichtiger denn je.

Worauf dürfen sich Ihre Fans demnächst freuen?

Erst mal auf das neue Album – und im Frühjahr 2021 auf eine Solo-Tournee. Beides „Im Namen der Liebe“.

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